Tempelhofer Park in Berlin

Tempelhofer Park

Landschaftspflege: 200 Schafe ziehen auf das Tempelhofer Feld. Acht Tage lang gehört das Tempelhofer Feld rund 200 Schafen. Ein buntes Programm für Kinder wird auch geboten. Berliner Morgenpost, 11.10.2018



Tempelhofer Feld. Michael Müllers Pläne für Randbebauung stoßen auf Widerstand. Der Volksentscheid über das Tempelhofer Feld fiel eindeutig aus: 739.124 Berliner votierten am 25. Mai 2014 dafür, das riesige Areal frei von jeglicher Bebauung zu halten – das entsprach einem Anteil von 64,3 Prozent. Seitdem ist das Feld als Freifläche gesetzlich geschützt. Berliner Zeitung, 26.4.2018

Schutz der Feldlerche auf dem Tempelhofer Feld. Ab Ostersonntag, 1. April 2018 dürfen auch in diesem Jahr zum Schutz der seltenen Bodenbrüter ausgewiesene Vogelschutzbereiche auf dem Tempelhofer Feld nicht mehr betreten werden. Die Feldlerche (Alauda arvensis) gehört zu den gefährdeten Vogelarten in Deutschland. Als Bodenbrüter versteckt sie ihre Nester in selbstgescharrten Mulden im Gras, dies erklärt auch die Schutzmaßnahmen, die auf dem Tempelhofer Feld ergriffen werden. Jedes Jahr von April bis August werden zwischen den beiden Start- und Landebahnen Bereiche abgesperrt, die während dieser Zeit nicht mehr betreten werden dürfen. Insbesondere ist die Leinenpflicht für Hunde zu beachten, um Störungen der brütenden Vögel zu vermeiden. Nach dem Ende der Brutsaison im Spätsommer werden die Wiesenbereiche frei gegeben und stehen dann wieder für Freizeitaktivitäten zur Verfügung. Zu erkennen sind die bis zu 19 cm großen Feldlerchen an dem langen Schwanz, dem dunkelgestreiften, beigen bis rötlichbraunen Gefieder und dem hellen Bauch. Mit ihrem charakteristischen Trillern und Zirpen sind die Vögel vom Frühjahr bis zum Spätsommer weithin zu hören. Ein Vogelpaar brütet von April bis Mitte August bis zu dreimal pro Saison und ist bei der Aufzucht der Jungen auf freie Flächen von mehreren Quadratkilometern angewiesen. Offene weite Graslandschaften wie das Tempelhofer Feld sind für sie besonders gut geeignet.

Kosten: 2 Mio. Euro! Nutzen: null. Die absurde Geschichte der Blumenhalle, die niemand braucht. So gut wie neu, 90 Meter lang, 62 Meter breit. Aber wohin bloß mit dieser Anschaffung, die zwei Millionen Euro (!) kostete und bislang null Nutzen brachte? B.Z., 8.2.2018

Festival der Riesendrachen. Giganten über dem Tempelhofer Feld. Der Berliner Robert Kirsch baute schon als Kind eigene Kreationen und lässt auf dem Fest seine fliegenden Kuscheltiere steigen. Der Tagesspiegel, 16.9.2017

Nach Flüchtlingsunterbringung: Wie der Flughafen Tempelhof zum Kulturzentrum werden soll. Noch in diesem Jahr ist der Baubeginn für die Dachterrasse am Tower geplant. Die Nutzung der Hangars für Geflüchtete endet 2019. Der Tagesspiegel, 2.7.2017

Social Design Award 2017 „Ein Park gehört immer allen“. Feiern, grillen, gärtnern, kuscheln: Im Park werden private Aktivitäten heute öffentlich. Warum das so ist, erklärt Landschaftsarchitekt Martin Rein-Cano. Spiegel-Online, 24.4.2017

Linke streitet über Containerdörfer auf Tempelhofer Feld. Ist für die Unterbringung von Flüchtlingen eine Bebauung des ehemaligen Flughafengeländes sinnvoll? Das war Thema einer Bürgerversammlung im Heimathafen Neukölln. Zeitweise verlief die Debatte polemisch. Der Tagesspiegel, 28.3.2017

Seit Februar rollen auf dem Tempelhofer Feld die Bagger – was ist da los? Im Januar 2016 änderte die SPDCDU-Regierung das Tempelhofer-Feld-Gesetz und schaffte sich so Baurecht auf zwei Teilflächen rechts und links neben dem Vorfeld. Das Vorhaben sollte auf zwei Jahre begrenzt sein, die Erschließung würde aber für immer bleiben. Das Argument war damals, man bräuchte Reserveflächen, weil das Vorfeld des Flughafengebäudes für die Unterbringung von Geflüchteten nicht ausreiche. Inzwischen sind die Hangars fast leer und das Vorfeld wird für Geflüchtete nicht mehr genutzt, stattdessen wird hier das Formel E-Autorennen veranstaltet. Also völlig andere Voraussetzungen als noch vor einem Jahr. Und trotzdem soll jetzt auf dem THF-Gelände ein Containerlager für 1120 Menschen entstehen? Echte Integration sieht anders aus! Mehr Informationen …

Als Staffel über den ehemaligen Flughafen Tempelhof. Spaß und gemeinsames Erleben stehen beim Airfield Run in Berlin am 23. April 2017 auf dem ehemaligen Flughafenfeld Tempelhof im Vordergrund. Als Staffel werden halber und ganzer Marathon gelaufen. RUNNER’S-WORLD, März 2017

Tempelhofer Feld in Berlin: Die Blumenhalle steht leer. Die Blumenhalle am Tempelhofer Feld steht. In Betrieb geht sie nicht, weil es weder Nutzungskonzept noch Baugenehmigung gibt. Der Tagesspiegel, 17.3.2016

Tempelhof: Künftige Nutzung des Flughafens steht in groben Zügen fest. Berliner Zeitung, 1.3.2017

Flughafen Tempelhof: Veranstalter fordern 5 Mio. Entschädigung. Berliner Kurier, 28.2.2017

Hangars und Haupthalle sind bald wieder Partyzone. Im Sommer sollen die Flüchtlinge aus den Hangars ausziehen. Dann beginnt der „Wiedereinstieg in die Eventvermarktung“. Der Tagesspiegel, 24.2.2017

Vor zehn Jahren begann das Ende des Flughafens Tempelhof. Vor zehn Jahren besiegelt ein Gerichtsurteil die Schließung des Flughafens Tempelhof. B.Z. erzählt, wie THF 1923 abhob. B.Z., 12.2.2017

Flüchtlingsbauten am Tempelhofer Feld: Architekt warnt vor perfider Strategie des Senats – Am Donnerstag soll im Abgeordnetenhaus die umstrittene Unterbringung von Flüchtlingen auf dem Tempelhofer Feld beschlossen werden. Architekt Wilfried Wang kritisiert die Pläne des Senats. Berliner Zeitung, 28.1.2016

Flüchtlingscamp Tempelhof: Wie die Flüchtlinge in den Hangars leben – In den Tempelhofer Hangars leben 2500 Menschen in Berlins größtem Massenquartier. Der Betreiber hält das dauerhaft für nicht zumutbar. Berliner Morgenpost, 25.1.2016

Gesetzesänderung noch im Januar: Flüchtlingsdorf in Tempelhof soll schnell gebaut werden – Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) macht Druck. Der ehemalige Flughafen Tempelhof soll möglichst rasch zum Flüchtlingsdorf werden. Maximal 7000 Menschen sollen dort untergebracht werden. Dafür soll das Tempelhof-Gesetz noch im Januar geändert werden. Berliner Zeitung, 8.1.2016